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Medienberichte

Hilfe für «Sans-Papiers»: Solidaritätsdelikt soll straffrei sein

Wer in der Schweiz «Sans-Papiers» oder abgewiesenen Asylsuchenden hilft, macht sich strafbar – auch wenn die Unterstützung uneigennützig geschieht. Nichtregierungsorganisationen, Politikerinnen und Kirchenkreise wollen das ändern. Sie haben dem Bundesparlament dazu eine Petition überreicht.
Aus Echo der Zeit vom 15.09.2026 ► Link

Brandenburg eröffnet Migranten neue Chancen

Das Land Brandenburg hat ein sogenanntes Chancencenter in Frankfurt (Oder) gestartet. Abgelehnte Asylbewerber und Asylsuchende mit unklarer Bleibeperspektive bekommen dort eine neue Chance. Sie erhalten individuelle Unterstützung, eine Stelle oder einen Ausbildungsplatz zu finden, um sich eine Zukunft aufzubauen. Regionalen Unternehmen werden fehlende Arbeitskräfte vermittelt.
rbb 24, 04.06.2026 "Chancencenter" soll Migranten neue Perspektiven ermöglichen ► Link
Arte TV, 24.08.2026 ► Link

Schweiz schaffte Kurdin aus – jetzt sitzt sie mit ihrem Baby im türkischen Gefängnis

Bahar Yalçınkaya wurde direkt nach ihrer Ankunft am Flughafen Istanbul festgenommen. Kein Einzelfall: Die Zahl der Rückführungen hat sich 2025 fast verdoppelt. Das sind die Gründe.
Beobachter, 21.08.2026 ► Link

Die Schweiz fliegt ab Ende Monat erste Asylsuchende nach Italien

Nach fast vier Jahren Stillstand will die Schweiz ab Ende August erste Asylsuchende nach Italien zurückschicken.
Erste Flüge sind gebucht, vorerst handelt es sich aber nur um Einzelfälle.
SRF News, 18.08.2026 ► Link

Kurdischer Flüchtling protestiert vor dem Bundesverwaltungsgericht

Vor dem Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen hat ein kurdischer Flüchtling einen Hungerstreik begonnen. Er protestiere gegen die lange Verfahrensdauer in seinem Fall, heisst es in einer Mitteilung der Grünen. Kürzlich kritisierte das Bundesgericht die vielen hängigen Entscheide.
swissinfo.ch, 07.07.2026 ► Link

Hungerstreik in St. Gallen: Welche Rechte und Pflichten gelten?
SRF, News 09.07.2026 ► Link

«Zermürbende Sackgasse»: Abgewiesene Iraner fordern vorläufige Aufnahme

Sie können nicht in den Iran zurückkehren, erhalten in der Schweiz aber auch keine Perspektive. Mit einem Sit-in vor der Kirche St. Jakob in Zürich fordern abgewiesene Asylsuchende eine Praxisänderung.
Tagesanzeiger, 10.07.2026 ► Link
Migrant Solidarity Network, 06.07.2026 ► Link

Nothilfe: So unbequem wie möglich

Im Kanton Schwyz müssen abgewiesene Asylsuchende den Tag bei eisigen Temperaturen und Regen draussen verbringen. Dagegen wehren sie sich und besetzen ihre Unterkunft.
WOZ, 26.02.2026 ► Link

Vorerst keine Wegweisungen von abgewiesenen Iranern

Asylgesuche, bei denen mit negativem Entscheid und Wegweisung zu rechnen ist, werden vorderhand zurückgestellt.
SRF News, 25.01.2026 ► Link

Langzeit-Nothilfe: Kinder in der Sackgasse?

Wer sich mit einem abgewiesenen Asylgesuch weiterhin in der Schweiz aufhält, erhält Nothilfe, ein paar Franken pro Tag, und ist in sogenannten Rückkehrzentren untergebracht. Gerade für Kinder und Jugendliche, die länger als ein Jahr unter diesen Bedingungen leben, ist dies eine schwierige Situation.
Aus Perspektiven vom 06.12.2025 ► Link

Das Leben in der Langzeitnothilfe

Wenn eine Familie in der Schweiz einen negativen Asylentscheid erhält, muss sie die Schweiz verlassen. Falls sie aber nicht in ihr Herkunftsland zurück kann, gibts nur noch einige Franken pro Tag als Nothilfe. Diese ist eigentlich für drei Monate vorgesehen, wird aber oft zum jahrelangen Alltag.
Rendez-vous, 12.12.2025 ► Link

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